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Twentysomethings in der Hauptstadt: Zwischen Döner und Electro erzählt Regisseur Wolfgang Eißler von Liebe, Ängsten und Lebenslust.
Tom (Robert Stadlober, „Crazy“) ist DJ und wohnt mit seinen Kumpels in einer WG, die dem dopeverqualmten Spaß frönt. Doch den jungen Grübler treibt es voran: Tom träumt von der Musikhochschule. Als er sich dann noch in die hübsche Mavie verliebt, heißt es dann endgültig: Spaß oder Liebe? Eißler bewegt sich leichthändig zwischen Lebensfreude und Zukunftsängsten seiner Figuren. Nur schade, dass er der glaubwürdig eingefangenen Lebensfreude gegen Ende haarsträubend tragische Wendungen verpassen muss. Ein Phänomen, das sich mittlerweile fast alle deutschen Coming-of-Age-Komödien zwanghaft aufgebürgt haben – vielleicht, um sich reflektiert zu geben. Alles kommt also etwas dick, aber ansonsten ist das ein Berlin-Film, der, ergänzt von netten, optischen Spielereien erfrischend von der jungen Sicht auf die Welt erzählt.
(Hartmut Ernst)
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| durchschnittliche Bewertung dieses Films: |
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