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    <title>engels-kinokultur.de Thema Kommentare</title>
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    <description>Kommentare von </description>
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    <pubDate>Tue, 07 Sep 2010 03:24:52 GMT</pubDate>

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        <title>RSS: engels-kinokultur.de Thema Kommentare - Kommentare von </title>
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    <title>Gerhard Niemsch: Portrait Februar 2007</title>
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    <author>g.niemsch@deko-niemsch.de (Gerhard Niemsch)</author>
    <content:encoded>
Sehr geehrte Frau Ostermann,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ich möchte Ihnen an dieser Stelle meine große Hochachtung zollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ich Sie gebeten habe, für mein neues Buch einen künstlerischen Umschlag zu entwerfen, weil ich einen Teil meines Autoren - Honoraras der WELTHUNGERHILFE spenden werde, haben Sie spontan zugesagt, .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Ihre großzügige Unterstützung möchte ich mich ganz herzlich bedanken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerhard Niemsch    </content:encoded>
    <pubDate>Tue,  8 Apr 2008 16:56:05 +0200</pubDate>
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    <title>Thomas Rossbach: Filmland NRW: Kunstdünger statt Kunst?</title>
    <link>http://www.engels-kinokultur.de/thema/index.php?/archives/196-Filmland-NRW-Kunstduenger-statt-Kunst.html</link>
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    <author>kino@choices.de (Thomas Rossbach)</author>
    <content:encoded>
Derselbe Artikel steht auch in Choices Köln mit Kommentaren, siehe: http://www.choices.de/weblog/index.php?/archives/133-Filmland-NRW-Kunstduenger-statt-Kunst.html#2655&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
... oder für seriöse Infos:&lt;br /&gt;
- www.muk-cdu-koeln.de&lt;br /&gt;
- www.thomas-rossbach.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Grüße&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thomas Rossbach    </content:encoded>
    <pubDate>Thu,  7 Feb 2008 23:47:10 +0100</pubDate>
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    <title>Patrick Alexander Brehm: Über die Wupper? Filmkunst in Wuppertal</title>
    <link>http://www.engels-kinokultur.de/thema/index.php?/archives/151-UEber-die-Wupper-Filmkunst-in-Wuppertal.html</link>
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    <wfw:comment>http://www.engels-kinokultur.de/thema/wfwcomment.php?cid=151</wfw:comment>
    <author>mrbrehm@web.de (Patrick Alexander Brehm)</author>
    <content:encoded>
Nach mehreren Jahren Saarland bin ich gerade nach Wuppertal zurückgezogen und geradezu schockiert über die aktuelle Kinokrise. Bei der Lektüre der Interviews in der ausgezeichneten ENGELS-Ausgabe (Danke!) stelle ich fest, dass viele Verantwortliche stichhaltige Analysen vornehmen, jedoch werden auch teils blauäugige Argumente angeführt. Zu behaupten, Stadtteilgegebenheiten, Verkehrsanbindung und sonstige Ausgehmöglichkeiten hätten keinen Einfluss auf die Wirtschaftlichkeit eines (Kino-) Standorts, entbehrt jeder betriebswirtschaftlichen Grundkenntnis. Nur weil das Kino einmal leidlich wirtschaftlich war, Oberbarmen war nie und wird lange nicht der optimale Standort für Arthouse-Kino sein, Schwebebahn hin oder her (Welcher Cronenberger nutzt sie wirklich? Fährt die Zielgruppe Schwebebahn?).&lt;br /&gt;
Frisch in Erinnerung ist mir die Kinoszene in Saarbrücken. Die Stadt ist halb so groß wie Wuppertal, hat eine vergleichbare Stadt- und Sozialstruktur, trotzdem halten seit vielen Jahren sechs Kinostandorte das Gleichgewicht (Uni-Kino nicht mitgerechnet). Der Wettbewerb ist hart, die Filmkonsumgewohnheiten ändern sich überall, aber nur ein Kino hat nach Bau eines Cineplex-Kinos vor 10 Jahren mehrfach den Betreiber und das Konzept gewechselt. Das Cineplex ist jedoch an einem Standort entstanden, der die Nachteile des CINEMA-Standortes aufweist (schlechte sonstige Infrastruktur). Daher ist es keine Goldgrube, aber hat seinen Marktanteil. Im Stadtzentrum haben zwei Kinos seine Konkurrenz trotz identischen Blockbuster-Programms gemeistert  weil sie technologisch mit dem Cineplex gleichgezogen sind bzw. die Preise gesenkt haben und über mehr Kneipenanschluss verfügen. Das gescheiterte vierte Blockbuster-Kino hat mit dem Konzept, Filme von vor einigen Monaten zu 3 Euro anzubieten ebenfalls aufgeben müssen (DVD-Konkurrenz zu stark). Nun ist es seit zwei Jahren zum (zweiten) Arthouse-Kino (5 Säle) geworden. Eine (kulturelle) Erfolgsgeschichte stellt seit 15 Jahren das (erste) Arthouse-Kino dar. Klare Vorteile sind die schmucke Hinterhoflage nahe dem Stadtzentrum mit benachbarter Restauration, im Sommer mit Innenhof-Vorführungen. Der Betreiber hat dieses Kino (1 großer Saal, 2 Kleinstsäle) zum kulturellen Treffpunkt gemacht: ca. 10 Vorstellungen laufen pro Tag, nicht nur aktuelle Filme, auch passende Retrospektiven, dazu kommen Kooperationen mit kulturellen und gesellschaftspolitischen Gruppen, Diskussionen und Vorträge (welche man in Wuppertal eher in der BÖRSE findet). Daneben bedient das Kino die Homosexuellen-Szene mit Nischenkino. Vorbildlich ist das monatliche Kinomagazin, das ausführliche Inhaltsbesprechungen vornimmt und  anders als ENGELS - minutiös die genauen Vorführzeiten von Dauer- bzw. Einzelvorstellungen aufführt und die Saarbrücker Kinogemeinde so in die Lage versetzt, den Kinobesuch Wochen im Voraus zu planen und abzusprechen. Der Betreiber versteht es mit der städtischen Kulturpolitik zusammenzuarbeiten, umgekehrt begreift die Stadt die Saarbrücker Kinolandschaft als erstklassigen Standortfaktor.&lt;br /&gt;
Schließlich existiert im Alternativviertel (vgl. Luisenviertel) eine Hinterhauskino Berliner Art, in dem ausschließlich Independentfilme, internationale Nachwuchsproduktionen, historische Retrospektiven für Cineasten und an Nachmittagen Kinderfilme geboten werden.&lt;br /&gt;
Als Bonbon für Kinogänger (auch U30) findet einmal im Jahr das einwöchige Max-Ophüls-Festival des deutschen Nachwuchsfilms statt, bei dem ein Hauch Berlinale durch die Stadt weht.&lt;br /&gt;
Wuppertal ist in meinen Augen die deutlich vielfältigere und atmosphärischere Stadt, viele Einwohner durchaus interessiert an anspruchsvoller Unterhaltung. Das Argument, Arthouse-Kino funktioniere heutzutage in dieser Stadt nicht, kann ich nicht gelten lassen. In Saarbrücken hat die Kinoszene die glücklichere Entwicklung genommen, der obige Vergleich zeigt aber auch, dass ein gewisses Geschick und saubere Analyse seitens der Kinomacher notwendig sind.    </content:encoded>
    <pubDate>Sat, 21 Jul 2007 15:46:39 +0200</pubDate>
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    </item>
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    <title>Friedl Kunow: Über die Wupper? Filmkunst in Wuppertal</title>
    <link>http://www.engels-kinokultur.de/thema/index.php?/archives/151-UEber-die-Wupper-Filmkunst-in-Wuppertal.html</link>
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    <wfw:comment>http://www.engels-kinokultur.de/thema/wfwcomment.php?cid=151</wfw:comment>
    <author>kino@choices.de (Friedl Kunow)</author>
    <content:encoded>
Kommentar zu &lt;strong&gt;&quot;Über die Wupper? Filmkunst in Wuppertal&quot;&lt;/strong&gt; und zu den anschließenden Interviews.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht als intimer Kenner der Stadt, aber als ein Beobachter der Kinoszene in Wuppertal und NRW während der letzten 12 Jahre, möchte ich gerne ein paar Anmerkungen zur Situation des Cinema machen.&lt;br /&gt;
Vorausschicken möchte ich mein Bedauern über die zu befürchtende Schließung des Filmkunst-Standorts an der Berliner Straße. Und meine Verwunderung darüber, dass sich der Hauseigentümer als einer der maßgeblich am Geschehen Beteiligten nicht zur Sache äußert...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immerhin tut dies der bisherige Betreiber Herr Paul. Diesem ad hoc Blauäugigkeit vorzuwerfen, maße ich mir nicht an. Da ich jedoch über ein Jahrzehnt lang als Verleiher engen Kontakt zur Filmkunstszene in NRW pflegte, muss ich anmerken, dass es ein entscheidender Fehler ist, ein Kino &quot;ferngesteuert&quot; betreiben zu wollen, ohne dieses Defizit abmildern zu können. Eine ortsansässige und mit dem Haus vertraute Kinoleiterin einzusetzen, ist löblich. Wenn diese aber gar nicht in die Kalkulation passt, sprich: schlichtweg nicht bezahlt werden kann, darf Herrn Paul zumindest in diesem Punkt Fehlplanung vorgeworfen werden. Die Rekrutierung von Herrn Peter als &quot;Motor&quot; kam - so stellt es sich für mich dar - wohl ebenfalls zu spät.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorhersehbar ist (wenn man schon länger in der Branche ist) zudem, dass Filmverleiher bei einem Betreiberwechsel grundsätzlich skeptisch reagieren und man als neuer Kinomacher nicht den selben Vetrauensstatus, d.h. die gleich gute Belieferung genießt wie ein Vorbetreiber, der wirtschaftlich relativ erfolgreich und sachlich immer korrekt mit dem Filmverleih zusammengearbeitet hat. - Das klingt ungerecht, ist aber Fakt. Dieser Umstand hätte Herrn Paul spätestens über die Rückmeldung seines Filmdisponenten bekannt werden müssen. Dieser konnte nicht alle Filme buchen, die das Haus gebraucht hätte. Und mit dem Filmprogramm steht und fällt jedes Kino. Publikumsaffine Titel müssen zeitnah zum Bundesstart laufen. Denn leider gilt: Je anspruchsvoller das Programm, desto kleiner das Feedback = Umsatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konzeptuell nach den Wolken zu greifen, tut selten gut. Multikulturelle und -mediale Anstrengungen im Programm- bzw. Filmkunstkino erfordern zunächst eine solide Basis. Diese Basis ist ein Alleinstellungsmerkmal und heißt &quot;anspruchsvoller Film&quot;. Kinomacher aus allen Regionen können ein Lied davon singen, wie schwer es ist, alternative Inhalte erfolgreich anzubieten oder neue Zielgruppen wirkungsvoll anzusprechen. Sich diese Anstrengungen schon von vorneherein aufzuhalsen, zeugt vom Mut Herrn Pauls, doch nicht von dessen Realitätssinn. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich kenne einige Konzepte &quot;Kino und Kneipe&quot; in Deutschland. Diese können durchaus funktionieren und können sogar das unternehmerische Risiko minimieren, weil starker Umsatz im einen Geschäftsbereich Einbußen im anderen abfedern kann. Diese Konzepte sind aber nicht durch irgendeine verborgene Logik automatisch erfolgreich. Die genaue Kenntnis gewachsener Strukturen und der lokalen Gegebenheiten - auch der Zielgruppen - sind für ein fruchtbares Zusammenspiel zwischen Filmabspiel und Gastronomie stets die entscheidenden Faktoren.&lt;br /&gt;
Wenn Herr Paul Gelder für den Aus- oder Aufbau einer Gastronomie benötigte, könnten Filmförderungsanstalten auch die falschen Ansprechpartner gewesen sein. Wenn ich ein Kino übernehme und Starthilfe brauche, sollte ich mir außerdem darüber Gedanken machen, wieviel Geld Institutionen wie FFA oder Filmstiftung NRW in den letzten Jahren schon in mein Kino gesteckt haben und welche Entwicklung dieses Lichtspielhaus währenddessen genommen hat. Dass (ohnehin nicht mehr randvolle) Fördertöpfe nicht unbegrenzt ausgeschöpft werden können, ist kein Geheimnis...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls kein Geheimnis sind saisonale Umsatz-Schwankungen auf dem Kinomarkt, auch wenn diese im Filmkunstsektor i.d.R. nicht so heftig ausschlagen. Eine Kalkulation, die auf Wohl und Wehe auf starken Kartenverkäufen aufgebaut ist und mögliche Umsatzeinbrüche aufgrund fehlender potenter Titel nicht mit einbezieht, ist per se gefährlich. Ehrlich gesagt kann ich den Satz &quot;...und dann liefen auch die Filme in den letzten drei Monaten nicht wie erwartet...&quot; nicht mehr hören. Würden alle Betreiber von Filmkunsttheatern so kurzfristig planen, wären diese alle dem Untergang geweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Problematik unangemessener Mietforderungen scheint mir ein bedeutender Faktor in diesem Geschehen. Wenn mein Vorgänger allerdings genau aus diesen Gründen die Waffen streckt, so bin ich als neuer Betreiber doch eigentlich ausreichend gewarnt. Schier unzulässig finde ich deshalb, dass Herr Paul diesen Punkt noch einmal in seine Rechtfertigung aufnimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Experte wird im &quot;engels&quot; auch Herr Clasen zitiert. Seine Rolle im Possenstück um das Cinema/Cinetal ist durchaus nicht ausschließlich rühmlicher Natur. Seine Ära als gescheiterter Betreiber des Kinos soll indes hier nicht Thema sein. Doch durch seine Maßnahme, den Namen &quot;Cinema&quot; schützen zu lassen und dadurch - m.E. aufgrund von persönlichen Eitelkeiten - eine Umbenennung des Kinos zu erzwingen, hat auch nicht unbedingt zur Stabilisierung der Lage beigetragen. Kontinuität - auch in der Benennung - ist wichtig für das Publikum eines Filmkunsthauses. Umso bemerkenswerter ist es deshalb für mich, wie Bell &amp;amp; Wörsdörfer das Haus unter dem  neuen Namen &quot;Cinetal&quot; wieder auf den richtigen Weg gebracht hatten. (An dieser Stelle sei mir eine Anmerkung erlaubt: Frau Jacobs' Äußerung &quot;...Da die Betreiber dann noch das Cinemaxx und das Cinestar hatten...&quot; ist etwas irreführend. Bell &amp;amp; Wörsdörfer sind jew. nur Angestellte der genannten Kino-Konzerne, nicht Betreiber des Multiplexkinos in Wuppertal.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob Wuppertal ein grundsätzliches Strukturproblem hat, traue ich mich wirklich nicht zu beurteilen. Es gibt kino-affinere Städte als Wuppertal, das besagen die Besucherzahlen. Dass eine unsichtbare Grenze ehemals nicht zusammengehörige Stadtteile immer noch trennt, war schon zu Beginn meines Kontaktes mit Wuppertaler Kinoleuten ein Thema. Dass es bessere Lagen für ein Programmkino gibt, als das Cinema sie hat, kam mir auch immer wieder zu Ohren. Doch diese Fakten sind seit Jahren bekannt. Nach all den wahrlich schwierigen Jahren für das Cinema (und andere Kinos der Stadt) darf keiner der nun am Scheitern Beteiligten von einem Informationsdefizit hinsichtlich zu erwartender Hindernisse sprechen. Die Problematik scheint mir eher bei der Auswahl der Informationsquellen gelegen zu haben...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass nun eine große Anzahl von Quellen zusammengetragen wurde, die ihre Ansichten öffentlich machen, ist &quot;engels&quot; zu verdanken. Dies ist schon mal ein richtiger (wenn auch später) Schritt in Richtung &quot;Verbesserung der Kommunikation&quot;. Auch wenn keine Zusagen gemacht wurden, wird man hoffentlich die Befragten an ihren Worten messen. Ein Fortbestehen des Kinos an der Berliner Straße kann niemand garantieren. Wenn es weg ist, wird es aber sicher vielen fehlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friedl Kunow    </content:encoded>
    <pubDate>Fri, 20 Jul 2007 19:55:04 +0200</pubDate>
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    </item>
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    <title>Thomas Rossbach: </title>
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    <author> (Thomas Rossbach)</author>
    <content:encoded>
Pro Filmfestival in Köln&lt;br /&gt;
Der Medienstandort Köln braucht ein Filmfestival  diese Feststellung ist nicht neu. Neu ist, dass nach einer langen Zeit des vorsichtigen Schweigens dieses Thema nun offensiv und dynamisch diskutiert wird. Dies ist, frei nach Wowereit, gut so, denn die wesentlichen Innovationen, die NRW als Film- und Fernsehstandort groß gemacht haben (beispielsweise die Ansiedlung von RTL und VOX, die Gründung der Filmstiftung NRW, die Errichtung der Studiolandschaft in Ossendorf/Hürth) liegen 15 - 20 Jahre zurück. &lt;br /&gt;
Kölns Ruf als führender Medienstandort basiert derzeit vor allem auf Fernsehproduktionen. Gleichwohl ist der Kinofilm die Glamour-Lokomotive für die gesamte Medienbranche.&lt;br /&gt;
Ein Festival, das den Kinofilm in den Mittelpunkt stellt, aber auch der Verschmelzung der vielfältigen Kommunikationsmedien Rechnung trägt, kann deshalb für den Standort vielfältige Effekte erbringen. Sei es zunächst einmal die Demonstration Kölner Vielfältigkeit vor dem Hintergrund des europäischen Umlandes, sei es die Stärkung der Wahrnehmung Kölns als Film- und Medienstadt durch die Kölner Bürger selbst. Für die Branche an sich ist ein Filmfestival mit breiter Wahrnehmung ein Kommunikations-Verstärker, welcher Unterstützung für die Produzentenszene, die Filmkunst und den Nachwuchs einfordert und deren internationale Vernetzung fördert. Deshalb sind alle Kölner Filminitiativen dazu eingeladen, sich am inhaltlichen Entwicklungsprozess des Filmfestivals zu beteiligen und ihre Impulse einzubringen.&lt;br /&gt;
Gemeinsames Ziel sollte sein, das Wesen der Bürgerfeste früherer Medienforen, die seit über 2000 Jahren bewährte Weltoffenheit der Stadt sowie das einzigartig begeisterungsfähige Kölner Publikum in Bezug zur internationalen Filmszene zu setzen. Mit für den Festivalbereich neuen Ideen, wie beispielsweise die der &quot;Langen Nacht des Films&quot; und einer Grossveranstaltung in der KölnArena, lassen sich bisher nicht erreichte Zielgruppen (wieder) für den erlebbaren Film begeistern.&lt;br /&gt;
So gestaltet und mit Inhalten, die sich ebenso am wichtigsten Film-Land  den USA  wie auch an den aktuellen Präsentationsformen des Filmes orientieren, wird ein Kölner Filmfestival so unverwechselbar wie die KölnerInnen selbst  und damit ein Markenzeichen. Köln ist der zweitgrößte Filmstandort Deutschlands  Selbstbewusstsein ist gefragt, keine Selbstbeschränkung.&lt;br /&gt;
Thomas Rossbach, Initiator der &quot;Initiative Filmfestival Köln&quot;    </content:encoded>
    <pubDate>Tue, 24 Oct 2006 13:37:18 +0200</pubDate>
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